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	<title>darph.plock &#187; politics</title>
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		<title>Automatische Paßkontrolle</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 11:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>darph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet (via lawblog) über die Einführung von automatisierten Einreisekontrollen am Frankfurter Flughafen. Inhaber eines biometrischen Reisepasses können sich die Einreiseerlaubnis nun von einem emotionslosen Automaten bestätigen lassen, anstatt von einem gelangweilt bis genervt dreinblickenden Bundespolizeibeamten. Das Vorgehen dazu ist geradezu kurios: Der Reisende legt seinen Pass auf ein Lesegerät. Dann betritt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frankfurter Allgemeine Zeitung <a href="http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc~EAADE7160AAD4454DBDAC3870B8200D7F~ATpl~Ecommon~Scontent.html">berichtet</a> (via <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/10/17/links-439/">lawblog</a>) über die Einführung von automatisierten Einreisekontrollen am Frankfurter Flughafen. Inhaber eines biometrischen Reisepasses können sich die Einreiseerlaubnis nun von einem emotionslosen Automaten bestätigen lassen, anstatt von einem gelangweilt bis genervt dreinblickenden Bundespolizeibeamten.</p>
<p>Das Vorgehen dazu ist geradezu kurios:</p>
<blockquote><p>Der Reisende legt seinen Pass auf ein Lesegerät. Dann betritt er die Schleuse, in der er von einer Digitalkamera fotografiert wird. Ist der Pass echt <strong>und stimmen die biometrischen Daten darauf mit dem Foto überein</strong>, öffnet sich die Glastür, und der Fluggast kann einreisen. Ansonsten bleibt die Tür geschlossen, und der Passagier wird von Bundespolizisten nochmals überprüft.</p></blockquote>
<p>Und das Ganze in 15 Sekunden, wie der Herr Wurm von der Bundespolizei versichert. Ich behaupte mal, daß da spätestens zur Urlaubszeit (achtung, schlechter Scherz) massiv der Wurm drin sein wird. Der Reisepaß ist zehn Jahre gültig. Genug Zeit, um sich zu verändern, auch wenn das jetzt in der Pilotphase kein Problem darstellen sollte. In meinem Fall hatten drei Monate gereicht, um den Beamten die Echtheit des Photos anzweifeln zu lassen. Brille und Bart.</p>
<p>Hat man sich im Urlaub einen Bart wachsen lassen? Die Bilderkennung wird gewiß versagen. Trägt man eine Brille, die man bei der Aufnahme des Paßphotos abnehmen mußte? Die Bilderkennung wird versagen. Hat man zwischenzeitlich eine andere Frisur? Die Bilderkennung wird versagen.</p>
<p>In all diesen Fällen wird also wieder der Beamte einschreiten müssen. Jetzt kann man davon ausgehen, daß der Beamte zu Stoßzeiten nicht gerade erst aus seinem Büro angestratzt kommen kann. Also wird er seinen Posten neben der Station einnehmen und aus Sicherheitsgründen wird davon auszugehen sein, daß es nicht nur bei einem Polizisten bleibt. Die Anlage ersetzt also niemanden. Selbst wenn die Anlage funktioniert, es <em>könnte</em> ja sein, daß ein Einsatz nötig wird. Die Anwesenheit von Sicherheitskräften bleibt zwingend notwendig.</p>
<p>Ich bin ja mal gespannt, ob irgendwann rauskommt, wie viel Zeit und Geld wirklich eingespart wurde (die Abschreibung der Anschaffung gar nicht mitgerechnet). Vermutlich eher weniger.</p>
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		<title>Outsourcing</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 17:31:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Er „lehne Folter strikt ab“, erklärte Schäuble weiter. Er werde aber Informationen von ausländischen Nachrichtendiensten, die helfen könnten, eine große Gefahr abzuwehren, „nicht deshalb ungenutzt lassen, weil nicht ganz so zuverlässig wie bei uns garantiert ist, dass sie rechtsstaatlich einwandfrei erlangt wurden“, sagte er und fügte hinzu: „Das wäre absurd.“ So sagt der Herr Schäuble [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Er „lehne Folter strikt ab“, erklärte Schäuble weiter. Er werde aber Informationen von ausländischen Nachrichtendiensten, die helfen könnten, eine große Gefahr abzuwehren, „nicht deshalb ungenutzt lassen, weil nicht ganz so zuverlässig wie bei uns garantiert ist, dass sie rechtsstaatlich einwandfrei erlangt wurden“, sagte er und fügte hinzu: „Das wäre absurd.“</p></blockquote>
<p>So sagt der Herr Schäuble <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/schaeuble-will-unschuldsvermutung-aufweichen%3B1256105">laut Handelsblatt</a>. Kein Problem. Bei unseren Verbündeten auf Kuba werden ja gerade Kapazitäten frei. Da kann man bestimmt günstig outsourcen.</p>
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