Endlich hinter mir. Nachdem ich bereits vor zwei Wochen die örtliche Heil- und Menschen-Aufschneidanlage aufsuchen durfte, um mich einer sogenannten Septumplastik, also dem narkosebehafteten Einführen von XXXL-Tampons in die primären Luftansaugschächte nach ebenso blutigen wie traumatösen Einschnitt der Nasenscheidewand, zu unterziehen, wurden mir am Montag endlich die zur Stabilisierung der nun von akutem Einsturz bedrohten Statik des Cartilago septum nasi angetackerten Stützen restlos entfernt. Besagte daumendicke Tampons wurden bereits (wie oben bebildert) drei Tage nach der Operation entfernt. Der folgende Blutschwall hätte gewiß dem fiesesten Macho respekt vor den Leiden der Damenwelt eingeflößt. (Hey, die Analogie stammt von der Oberschwester, nicht von mir!)
Zwei Tage nach Abzug der Baugerätschaften ist das Nasengerüst weitgehend abgeheilt und erfreut sich bester Gesundheit: Die Operation war, wenn auch entlang des Wegs reichlich eklig, überraschend schmerzfrei und ein voller Erfolg. Endlich wieder frei atmen!
Am Freitag muß ich nochmal zur Nachuntersuchung und dann läuft auch schon der KZH-Schein ab. Mein Dank geht an der Stelle an die Schwesternschaft der Station 06 des Klinikums zu Passau, die mich stets mit hochkarätigem Morphium und nicht zu wenig Humor versorgten.
(Das Bild stammt übrigens aus diesem Gunjack-Comic. Durchaus lesenswert.)