darph.plock

I’m not blogging.

Bombenalarm

Wir bauen uns eine Google-Bombe. Naja, nicht ganz. Allerdings verlinken wir trotzdem auf Diplom Ramadotzer Bremerhaven, man tut ja schließlich, was man kann, um einem mit phiesem Kunstklausurenimitatersatz gebeutelten Studenten zu helfen.

Worum geht’s? Darum.

Katzen sind auch nur Menschen

Die Katze, welche das Elternhaus mit ihrer graziösen Anwesenheit beehrt, frißt seit Neuestem nur noch Sheba: Alles Andere wird konsequent verweigert; notfalls wird dann auch mal Hungerstreik gehalten.

Da sind Katzen wie Menschen: Auf die alten Tage gönnt man sich dann doch noch mal einen dekadenteren Lebensstil. Das geht ja jetzt auch. Im Gegensatz zu früher. Da hatte man ja nyx. Als nächstes fordert sie dann wohl von ihren Dosenöffnern ein Feriendomizil auf Mallorca…

Nasenseptodingsbums

Nasenseptodingsbums Endlich hinter mir. Nachdem ich bereits vor zwei Wochen die örtliche Heil- und Menschen-Aufschneidanlage aufsuchen durfte, um mich einer sogenannten Septumplastik, also dem narkosebehafteten Einführen von XXXL-Tampons in die primären Luftansaugschächte nach ebenso blutigen wie traumatösen Einschnitt der Nasenscheidewand, zu unterziehen, wurden mir am Montag endlich die zur Stabilisierung der nun von akutem Einsturz bedrohten Statik des Cartilago septum nasi angetackerten Stützen restlos entfernt. Besagte daumendicke Tampons wurden bereits (wie oben bebildert) drei Tage nach der Operation entfernt. Der folgende Blutschwall hätte gewiß dem fiesesten Macho respekt vor den Leiden der Damenwelt eingeflößt. (Hey, die Analogie stammt von der Oberschwester, nicht von mir!)

Zwei Tage nach Abzug der Baugerätschaften ist das Nasengerüst weitgehend abgeheilt und erfreut sich bester Gesundheit: Die Operation war, wenn auch entlang des Wegs reichlich eklig, überraschend schmerzfrei und ein voller Erfolg. Endlich wieder frei atmen!

Am Freitag muß ich nochmal zur Nachuntersuchung und dann läuft auch schon der KZH-Schein ab. Mein Dank geht an der Stelle an die Schwesternschaft der Station 06 des Klinikums zu Passau, die mich stets mit hochkarätigem Morphium und nicht zu wenig Humor versorgten.

(Das Bild stammt übrigens aus diesem Gunjack-Comic. Durchaus lesenswert.)

Fremdwörter

Gestern im Bus zwei Schulkinder belauscht, die sich offenbar über eine Klausur im Rahmen des Deutschunterrichts, alterstechnisch vermutlich der Sexta oder Quinta angehörig, unterhielten. Das ging ungefähr so:

Do himma dann oaner Text bekimma, den hot koaner verstand’n, da war’n fei so fui Fremdwörter daherinnen…

War offensichtlich auf Hochdeutsch verfaßt.

Symbolic Links für Apache unter Windows 2000/XP

Man lernt ja doch immer wieder was dazu. Bis jetzt dachte ich, Symlinks wären ein Feature, das nur Linux/Unix-Derivaten zu eigen sei (also vermutlich auch OS X?). Windows kann halt Verknüpfungen – aber beispielsweise der Apache kann damit nun gar nicht um. Muß er aber auch nicht:

Mike Woodring bietet nämlich bereits seit 1999 ein Tool an, das die mit der Win-2000er Version von NTFS5 eingeführten Hard Links in die Windows Explorer-Shell integriert. So lassen sich schnell und bequem symbolische Links zu einzelnen Dateien irgenwo anders auf der Festplatte anlegen. Diese Hard Links verhalten sich in beinahe jeder Hinsicht wie the real thing – auch der Apache erkennt es als die Datei, die es eigentlich sein soll. Der Hard-Link läßt sich kopieren, verschieben und umbenennen, wie eine normale Datei – und zeigt doch immer noch auf die gleiche Datei. Löscht man den Hard Link, passiert mit der ursprünglichen Datei nichts. Löscht man die Quelldatei, dann wird der Hard Link zur Quelldatei. Das sollte man beachten.

Hard Links funktionieren nur mit Dateien. Anders als Unix-Symlinks unterscheidet NTFS hier zwischen Dateien und Verzeichnissen. Wer also Verzeichnisse auf ähnliche Weise verlinken möchte, muß Junction Points bemühen, am Besten über ein Tool von Sysinternals mit dem passenden Namen Junction.

Wildfänger

Der Spiegel schreibt:

Die Kölner Polizei hatte während des Stromausfalls keine ruhige Minute. “Die Leute haben sofort die 110 gewählt und gedacht, die Polizei kann den Strom in die Häuser zurück bringen”, sagte ein Sprecher heute.

Ja. Das geht ja auch. Ganze Hundertschaften rückten aus, um die entflohenen Kilowattstunden mit Halsschlingen, Wurfnetzen und Betäubungsgefähren wieder einzufangen. Leider sind doch zu viele der Zwangsarbeit in den örtlichen Kraftwerken entflohen und werden sich nun in der hiesigen Wildnis einleben um vielleicht sogar dort Prokreieren. Der Einfluß der neuen Spezies auf das Lebensverhalten indigener Spezies, wie dem Hamsterlaufrad, läßt sich laut Experten noch nicht abschätzen.

Als Kind hatten wir bei Gewitter regelmäßig Stromausfall. Da hat man halt Kerzen ausgepackt und Karten gespielt. Oder wurde von den Eltern früh ins Bett geschickt. Und heute kriegen die Leute die Panik, wenn mal der Strom ausfällt. Nichts mehr gewöhnt, die Leute…

Zu Hülf, die Kavallerie kommt!

So als Berufnerd bin ich ja nun gewiß keine Koryphäe auf dem Gebiet der Mode und was so schick und fein ist. Also, liebe Stiefelträgerinnen, wenn sogar mir auffällt, daß es scheiße aussieht, dann muß das was heißen. Und das tut es. Die aktuelle Mode, die Stiefel über der Hose zu tragen, entferntestens an die Reiterei eines Kavallerie-Regiment von 1859 erinnernd… ja also. Auf einem Pferd mag das ja noch praktikabel sein. Aber warum die Leute in der Innenstadt freiwillig rumlaufen, die eine Bäuerin in Gummistiefeln im Kuhlstall, entzieht sich meinem Verständnis. Wirklich: Es sieht affig aus. Um nicht zu sagen scheiße. ;(

Es gibt keine Liebe mehr unter den Menschen

Wie beschissen im Kopp muß man eigentlich sein, daß man Spaß daran findet, anderen Leuten das Fliegengitter am Fenster zu zerschneiden?

Has the whole world gone crazy? Am I the only one here who gives a shit about the rules?
Walter Sobchak in The Big Lebowski

Mit aufgedrehter Utz-Utz-Utz-Wumme im Polo (sic!) durch das Wohngebiet wummern, früh morgens den Subwoofer bis zum Anschlag aufdrehen – denkt denn keiner mehr auch nur einen Schrittweit darüber nach, daß er dem Anderen mit seinem egoistischen Gehabe vielleicht ein klein wenig auf die Sacknaht geht?

Es gibt keine Liebe mehr unter den Menschen. :(

Lipophob

Jemand hat mir mal gesagt, der Körper fange ab 25 Jahren an, zu verfetten.

*aufdiewaagestell*

Stimmt. :(

Tschobb

This posting is powered by eigenes Büro im Rechenzentrum.

Dort sitzt der darph grad und langweilt sich, weil’s nyx zu thun gibt. Seit Anfang der Woche habe ich eine HiWi-Stelle in der RZ-Beratung des Rechenzentrums der Uni angenommen. Geld, Geld, Geld, Geld, Geld und unermeßlicher Reichthume winken! Naja. Nicht wirklich. Aber Kleinvieh macht auch Mist.

Und ich habe ein Büro! :D