Killerspielspielereltern

Ein 56jähriger Vater erschießt seinen Sohn mit einer Schrotflinte, weil dieser zu viel am Computer spielt. Der Junge hat’s überlebt, wenn auch knapp.

Klarer Fall von Selbstverteidigung: Nachdem ja diverse Politiker, vornehmlich aus Bayern, der Bevölkerung klar gemacht haben, daß aus Computerspielern blutrünstige Bestien werden, wenn sie’s übertreiben, sah der Mann keine andere Möglichkeit, sich und seine Familie zu schützen, als den Jüngsten aus den Familienkreisen zu entfernen. Wer weiß schließlich, was der später für Schandtaten angerichtet hätte, dieser Killerspielspieler!

Computerspiele sind gefährlich. Fragt sich, für wen?

Ringtones

Yeah, gonna bomb Google today with one of the hottest keywords ever. Or … not.

TUAW had this presumably funny little Video of the MS zunePhone featured in their newsfeed. And commentors go nuts on how MS will steal anything that is Apple and copy it. Just … badly. As if the iPhone (as cool as it may be) was something innovative.

Did anyone see the latest Apple Keynote where Steve showed us how he makes money with the most basic feature any cell phone has? Yeah, custom ring tones. Which you have to buy, choosing from a limited selection of songs.

They even showed one of their new ads:

  • Hi, I am iPhone!
  • Hi, I am Windows Mobile enabled Smartphone!
  • So, Windows Mobile enabled Smartphone, what are you doing?
  • I am installing this really cool, free, custom ring tone!
  • Oh, do you? Which one?
  • Any.

Es wird Winter

Gestern, der Tag war seines Zeichens der erste September, nach gethaner Arbeit noch kurz Einkaufen gewesen. Dabei der Versuchung widerstanden, eine Packung Lebkuchen mitzunehmen.

So winterlich ist es dann doch noch nicht.

Colors

Photography is all about colors (except, when it’s not. I am aware, that there are black and white photographs). Thus my first photographic entry here shows a wonderfully colorful street/canal in Burano, an island belonging to Venice.

Deutsch

Gestern mit der Einen bei der Ausländerbehörde gewesen, zwecks vorzeitiger Verlängerung ihres Visums, auf daß die eingeladenen Eltern ein verlängertes Schengenvisum ausgestellt bekommen können.

Es war leer, wir waren anfangs die einzigen Besucher. Die Eine zog eine Nummer und wir warteten einige Minuten. Während wir warteten, kam eine Frau, ging an uns vorbei und direkt in’s Büro der Behörder. Nagut, dachte ich mir, hat vielleicht einen Termin. Dann wurde unsere Nummer aufgerufen und wir gingen hinein. Drinnen sprach der Beamte gerade mit besagter Dame.

Er: „Wenn Sie keine Nummer haben, müssen Sie eine Nummer ziehen.“
Sie: „Aber warum denn?“
Er: „Wir können Sie nur bedienen, wenn Sie eine Nummer gezogen haben.“
Sie: „Und dann?“
Er: „Dann müssen Sie warten.“
Sie: „Warten?“
Er: „Ja, warten.“

Die Behörde war leer. Zwei Beamte (oder Angestellte, wer weiß) saßen in der Behörde und drehten Däumchen. Sonst war (außer uns natürlich) niemand da. Da die Frau nochmal explizit rauszuwerfen, auf daß sie eine Nummer ziehen und sich im spärlich und mit demographischen Daten von 1998 dekorierten „Besucherraum“ langweilen möge, erscheint mir dann doch als etwas … eh … kleinkariert. So wichtig und dringend sah das, was immer die Herren gerade taten nicht wirklich aus. Und besonders gehetzt taten sie ebenfalls nicht. Warum also die Dame warten lassen?

Warten auf Godot

UPS Webtracking sagt:

Sendungsfortschritt
Ort HERNE-BOERNIG, DE
Datum 22.06.2007
Ortszeit 12:01
Beschreibung DEPARTURE SCAN

Sechs Stunden Fahrtzeit. Das kommt heute wohl nicht mehr. :(

Liefert UPS auch Samstags?

Jetzt kann es sich nur noch um Stunden handeln. Viele, viele Stunden.

Ort NURNBERG,DE
Datum 06/22/2007
Ortszeit 6:36 P.M.
Beschreibung ARRIVAL SCAN

F5, F5, F5

Lehrmittelfreiheit

Semestergebühren WS07/08

Wieder ein wenig Bildung zu horrenden Preisen gekauft. Das Problem sind nicht die Studiengebühren an sich. Natürlich tut mir das weh, ist eine Menge Geld, das ich da ausgebe. Das Problem ist die Art und Weise, wie das eingeführt wurde und was nun mit meinem Geld passiert.

Erst heißt es, man wolle keine versteckten Studiengebühren einführen, bis das nicht vom Bundesverfassungsgericht bestätigt worden sei. Einen Monat später erhebt man eine Verwaltungsgebühr von 50 Euro, direkt an das Land zu zahlen, und erhöht somit den Semesterbeitrag um über 100%. Aber es heißt ja Verwaltungsgebühr, nicht Studiengebühr. Man sollte nun meinen, daß mit der später erfolgten Einführung der Studiengebühren genug Geld zur Vewaltung da gewesen sei. War es offensichtlich nicht, denn die Verwaltungsgebühren müssen wir immer noch zahlen, was die Studiengebühren effektiv auf 550 Euro erhöht. (35 Euro gehen an das Studentenwerk als Semesterbeitrag. Ich bin nur froh, nicht noch ein Semesterticket mitkaufen zu müssen.)

Nun hat die Fakultät also jede Menge neues Geld und das soll verwendet werden, um das Lehrangebot zu verbessern. Kann man aber nicht. Die Verwendung der Studiengebühren ist von Gesetz wegen eingeschränkt und darph nicht verwendet werden, um neue Tutoren oder andere Lehrkräfte einzustellen.

Wofür, wenn nicht um das Lehrangebot zu verbessern, zahle ich denn Studiengebühren? Die Grünanlagen werden saniert. Alte, schattenspendende Bäume werden gefällt. Man denkt öffentlich darüber nach, neuen Erstsemesterstudenten ein Notebook zu schenken. Eine “WiWi-Café-Bar” wurde eingerichtet, damit die reichen Wirtschaftlerinnen stilecht ihren Espresso sippen können. Eine neue Lounge soll in der Bibliothek eingerichtet werden.

Aber bloß nicht das Lehrangebot verbessern, man könnte ja etwas für seinen Ruf tun.

Protected: Neue Wohnung

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Rosa Reloaded

Ein Hoch auf die telekomischen Streikbrecher! Nein, nicht weil ich meine, der Rosa Riese sei mit dem Festhalten an seiner Position im Arbeitskampf im Recht. Nicht wirklich. Aber mitten im Streik der telekomischen Gewerkschaftsmitglieder um zuziehen, brachte in mir die dunkle Vorahnung herauf, womöglich mehrere Wochen oder gar Monate auf meinen Anschluß an die Informationsfreiheit verzichten zu müssen. Wie sich herausstellte, jedoch unbegründet. Zwei Tage vor dem angekündigten Termin sitze ich daheim an meinem Rechner, der bald an Altersschwäche einzugehen droht, aber das ist eine andere Geschichte, und treibe mich in den Weiten des Datenmolochs World Wide Web herum. Life is good. Sometimes.

Not so good ist allerdings der Betrag, mit dem sich die Rosa Vorstandsvorsitzenden (ihres Zeichens Kapitalisten aus dem Bilderbuch) diesen Umzug bezahlen lassen.

  • Bereitstellung Call Plus/T-Net - 59,95 EUR einmalig.
  • Bereitstellung von T-DSL 6000 am T-Net - 99,95 EUR einmalig

Dafür, daß irgendein Techniker ein paar Mausklicks tätigt, ist das ‘ne Menge Holz. Und unverschämt. Ich habe ja noch nichteinmal den Postleitzahlenbereich, ganz zu schweigen vom Vorwahlbereich, verlassen. Okay, daß das kommt, wußte ich auch vorher schon, aber es enerviert doch jedes Mal auf’s Neue. Halsabschneider, dreckige!

Leider gibt es hier, trotz Studentenstadt, noch immer keine geeigneten Alternativen. :(

Datenunfug

Die Kündigung, die ich dem Vermieter bezüglich des von mir und der Frau, welche über mein Leben gebietet (Nicht die Mama!), bewohnten Wohnraumes übergeben hatte, trug auch einen Absatz über die nicht enden wollende Kakophonie elektronischer Bauart, welche unsere Zimmerdecken penetriert als seien sie aus Gitarrenholz und baulich so konstruiert, als daß sie die Bewohner dieses Schallraumes möglichst intensiv mit den (anti-)musikalischen Gepflogenheiten der nie schlafenden Nachbarschaft berauschen möge.

Nun fand sich heute eine Kopie dieser geharrnischten Vermieterdirektansprache in den Händen einer der dort erwähnten Mietparteien, welche (das muß man ihr zu Gute halten), das Gespräch suchte und sich entschuldigte. I would like to repeat that because it sounds vaguely important: Der Vermieter hat, zusammen mit der Drohung, erwähnte Mietparteien rauszuwerfen, mein Kündigungsschreiben in Kopie an ebendiese weitergeleitet. Komplett. Vollständig. Inklusive Briefkopf. Name, Adresse (okay, das können die sich auch selbst herleiten), Telephonnummern, mobil als auch weniger beweglich, sowie Emailadresse.

Ich weiß nicht, ob das so klug war, Leuten, die dann, sollten sie deshalb vielleicht wirklich eines nicht allzufernen Tages auf der Straße stehen, wörtlich wie auch figurativ, einen gewissen Groll gegen mich hegen mögen (welcher aber verblaßt, gegenüber dem Groll, den ich ihnen gegenüber zu hegen vermag, das sei hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt), wirklich sämtliche Arten, mit mir Kontakt aufzunehmen, an die Hand zu geben. Dem Mißbrauch ist hier nicht nur Tür und Tor geöffnet, nein, um ihm den Eintritt zu erleichtern wurde hier eine ganze Häuserwand entfernt, auf daß er (der Mißbrauch – welcher mit dem ihre Hilflosigkeit ausnutzenden Beischlaf mit einer jüngeren und unverheirateten Dame aus gutem Hause und englischem Sprachraum so gar nichts gemein hat, von ein paar Silben mal abgesehen, ebensowenig stellt dies einen (wenn auch schönen) Imperativ gegenüber besagter Dame dar, mit der Aufforderung, einen nicht näher spezifizierten Gegenstand zu verwenden) meine Kommunikationsmöglichkeiten auch nicht zu verfehlen in der Lage sich befinde.

Man sollte doch meinen, daß Leute, die ein Pfandbüro leiten, etwas sensibler mit den Adreßdaten, die ihnen so in die Finger kommen, umgehen können. Offenbar falsch gemeint.

Update: Weil sich so viele beschwert haben, das sei so schwer verständlich:

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