darph.plock

I’m not blogging.

Crash

Read:

The abiding, distinctive feature of all crashes, whether in stock prices, housing values, or hit-TV-show ratings, is that they startle but don’t surprise. When the euphoria subsides, when the volatile graph lines of excitability flatten and then curve down, people realize, collectively and instantly (and not infrequently with some relief), that they’ve been expecting this correction. The signs were everywhere, the warnings clear, the researchers in rough agreement, and the stories down at the bar and in the office (our own stories included) revealed the same anxieties.

Which explains why the busts and reversals we deem inevitable are also the least preventable, and why they startle us, if briefly, when they come—because they were inevitable for so long that they should have come already. That they haven’t, we reason, can mean only one of two things. Thanks to technology or some other magic, we’ve entered a new age when the laws of cause and effect (as propounded by Isaac Newton and Adam Smith) have yielded to the principle of dream-and-make-it-happen (as manifested by Steve Jobs and Oprah). Either that, or the thing that went up and up and up and hasn’t come down, though it should have long ago, is being held aloft by our decision to forget it’s up there and to carry on as though it weren’t.

Wonderful. :)

Erbsenabdeckung

Es zeugt generell von einer schlechten Idee, zu versuchen, eine Matratze, in der Grundfläche von französischen Maßen, in der Dicke eher an die Oberarme eines schottischen Caber Tossers gemahnend und genauso schwer (wie der ganze Schotte, nicht nur seine Arme) zu zweit und ohne fahrbaren Untersatz den Berg hinauf zu transportieren.

An der Stelle dann nochmal herzlichen Dank an den selbstlosen Fahrer des blauen Polo für seine spontane und aufopferungsvolle Hilfe.

Laut

Die Wohnung unter uns, aus der kürzlich eine nette Familie ausgezogen ist, wird gerade renoviert. Da wird an Wand und Decke geschlagen mit einer Intensität, die an tektonische Aktivitäten während der Kontinentalverschiebung zur Zeit des Paläozän gemahnt. Die kleinen konzentrischen Kreise in der Kaffeetasse scheinen in der Tat die Ankunft eines entsprechenden Kleintieres zu verheißen. Scheinbar werde ich von sowas ja wirklich verfolgt. ;(

Naja gut, daß die Wohnung renoviert werden muß, ist durchaus nachvollziehbar. Immerhin hatten die Nachbarn Kinder. Daß der Handwerk auch nicht gerade warten kann, bis ich aus dem Haus bin, ist auch nachzuvollziehen (Obwohl … XD ). Aber ich hätte mir dann doch gewünscht, zwei oder drei Tage vorher informiert zu werden.

Experten

Aus einer Rundmail der Messeagentur:

Es geht auf der Messe um $Zeug aus der ganzen Welt. Besucher und Ausstellerfirmen sind $Branche-Experten (Männer mit Anzug und Krawatte) aus allen Ländern.

Halten wir fest: Experten sind Männer mit Krawatten.

Ich geh’ dann mal ein paar Krawatten kaufen.

Killerspielspielereltern

Ein 56jähriger Vater erschießt seinen Sohn mit einer Schrotflinte, weil dieser zu viel am Computer spielt. Der Junge hat’s überlebt, wenn auch knapp.

Klarer Fall von Selbstverteidigung: Nachdem ja diverse Politiker, vornehmlich aus Bayern, der Bevölkerung klar gemacht haben, daß aus Computerspielern blutrünstige Bestien werden, wenn sie’s übertreiben, sah der Mann keine andere Möglichkeit, sich und seine Familie zu schützen, als den Jüngsten aus den Familienkreisen zu entfernen. Wer weiß schließlich, was der später für Schandtaten angerichtet hätte, dieser Killerspielspieler!

Computerspiele sind gefährlich. Fragt sich, für wen?

Ringtones

Yeah, gonna bomb Google today with one of the hottest keywords ever. Or … not.

TUAW had this presumably funny little Video of the MS zunePhone featured in their newsfeed. And commentors go nuts on how MS will steal anything that is Apple and copy it. Just … badly. As if the iPhone (as cool as it may be) was something innovative.

Did anyone see the latest Apple Keynote where Steve showed us how he makes money with the most basic feature any cell phone has? Yeah, custom ring tones. Which you have to buy, choosing from a limited selection of songs.

They even showed one of their new ads:

  • Hi, I am iPhone!
  • Hi, I am Windows Mobile enabled Smartphone!
  • So, Windows Mobile enabled Smartphone, what are you doing?
  • I am installing this really cool, free, custom ring tone!
  • Oh, do you? Which one?
  • Any.

Es wird Winter

Gestern, der Tag war seines Zeichens der erste September, nach gethaner Arbeit noch kurz Einkaufen gewesen. Dabei der Versuchung widerstanden, eine Packung Lebkuchen mitzunehmen.

So winterlich ist es dann doch noch nicht.

Deutsch

Gestern mit der Einen bei der Ausländerbehörde gewesen, zwecks vorzeitiger Verlängerung ihres Visums, auf daß die eingeladenen Eltern ein verlängertes Schengenvisum ausgestellt bekommen können.

Es war leer, wir waren anfangs die einzigen Besucher. Die Eine zog eine Nummer und wir warteten einige Minuten. Während wir warteten, kam eine Frau, ging an uns vorbei und direkt in’s Büro der Behörder. Nagut, dachte ich mir, hat vielleicht einen Termin. Dann wurde unsere Nummer aufgerufen und wir gingen hinein. Drinnen sprach der Beamte gerade mit besagter Dame.

Er: „Wenn Sie keine Nummer haben, müssen Sie eine Nummer ziehen.“
Sie: „Aber warum denn?“
Er: „Wir können Sie nur bedienen, wenn Sie eine Nummer gezogen haben.“
Sie: „Und dann?“
Er: „Dann müssen Sie warten.“
Sie: „Warten?“
Er: „Ja, warten.“

Die Behörde war leer. Zwei Beamte (oder Angestellte, wer weiß) saßen in der Behörde und drehten Däumchen. Sonst war (außer uns natürlich) niemand da. Da die Frau nochmal explizit rauszuwerfen, auf daß sie eine Nummer ziehen und sich im spärlich und mit demographischen Daten von 1998 dekorierten „Besucherraum“ langweilen möge, erscheint mir dann doch als etwas … eh … kleinkariert. So wichtig und dringend sah das, was immer die Herren gerade taten nicht wirklich aus. Und besonders gehetzt taten sie ebenfalls nicht. Warum also die Dame warten lassen?

Warten auf Godot

UPS Webtracking sagt:

Sendungsfortschritt
Ort HERNE-BOERNIG, DE
Datum 22.06.2007
Ortszeit 12:01
Beschreibung DEPARTURE SCAN

Sechs Stunden Fahrtzeit. Das kommt heute wohl nicht mehr. :(

Liefert UPS auch Samstags?

Jetzt kann es sich nur noch um Stunden handeln. Viele, viele Stunden.

Ort NURNBERG,DE
Datum 06/22/2007
Ortszeit 6:36 P.M.
Beschreibung ARRIVAL SCAN

F5, F5, F5

Lehrmittelfreiheit

Semestergebühren WS07/08

Wieder ein wenig Bildung zu horrenden Preisen gekauft. Das Problem sind nicht die Studiengebühren an sich. Natürlich tut mir das weh, ist eine Menge Geld, das ich da ausgebe. Das Problem ist die Art und Weise, wie das eingeführt wurde und was nun mit meinem Geld passiert.

Erst heißt es, man wolle keine versteckten Studiengebühren einführen, bis das nicht vom Bundesverfassungsgericht bestätigt worden sei. Einen Monat später erhebt man eine Verwaltungsgebühr von 50 Euro, direkt an das Land zu zahlen, und erhöht somit den Semesterbeitrag um über 100%. Aber es heißt ja Verwaltungsgebühr, nicht Studiengebühr. Man sollte nun meinen, daß mit der später erfolgten Einführung der Studiengebühren genug Geld zur Vewaltung da gewesen sei. War es offensichtlich nicht, denn die Verwaltungsgebühren müssen wir immer noch zahlen, was die Studiengebühren effektiv auf 550 Euro erhöht. (35 Euro gehen an das Studentenwerk als Semesterbeitrag. Ich bin nur froh, nicht noch ein Semesterticket mitkaufen zu müssen.)

Nun hat die Fakultät also jede Menge neues Geld und das soll verwendet werden, um das Lehrangebot zu verbessern. Kann man aber nicht. Die Verwendung der Studiengebühren ist von Gesetz wegen eingeschränkt und darph nicht verwendet werden, um neue Tutoren oder andere Lehrkräfte einzustellen.

Wofür, wenn nicht um das Lehrangebot zu verbessern, zahle ich denn Studiengebühren? Die Grünanlagen werden saniert. Alte, schattenspendende Bäume werden gefällt. Man denkt öffentlich darüber nach, neuen Erstsemesterstudenten ein Notebook zu schenken. Eine “WiWi-Café-Bar” wurde eingerichtet, damit die reichen Wirtschaftlerinnen stilecht ihren Espresso sippen können. Eine neue Lounge soll in der Bibliothek eingerichtet werden.

Aber bloß nicht das Lehrangebot verbessern, man könnte ja etwas für seinen Ruf tun.