Datenkrake

by darph

Alle Welt schimpft über das StudiVZ. Datenkrake und so. Verdeckte Datensammlung.

Als ob man grundätzlich und allein durch die Teilnahme am Dienst bereits sämtliche persönlichen Details inklusive sexueller Vorlieben von sich preis gegeben hätte. Okay, da können durchaus eine Menge persönlicher Daten stehen – wenn man sie denn einträgt. Denkt man nur in schwarz oder weiß, alles oder nichts – dann kann dieser Dienst durchaus problematisch werden. Wie immer liegt die Wahrheit aber irgendwo dazwischen. Wer fähig ist, sich im Voraus zu überlegen, was er von sich preisgeben will, bevor er es hinaus posaunt, der kann einem solchen Dienst durchaus Positives abgewinnen, ohne der Welt Saufpartyphotos und Bilder von Wet-T-Shirt-Contests zu präsentieren.

So zum Beispiel auch Frau B. aus P., welche kürzlich ihren Führerschein verloren hatte. Google spuckte nichts aus, das Stud.IP verhielt sich ähnlich schweigsam, aber das StudiVZ fand sie dann doch.

So schlimm war das ja dann doch nicht. Und ich weiß immer noch nichts über die sexuellen Vorlieben der Frau B. aus P.