ProGrammatik

Informatikergeraffel, Programmiersprachen, Internet, PC und der ganze Rotz

Ringtones

Yeah, gonna bomb Google today with one of the hottest keywords ever. Or … not.

TUAW had this presumably funny little Video of the MS zunePhone featured in their newsfeed. And commentors go nuts on how MS will steal anything that is Apple and copy it. Just … badly. As if the iPhone (as cool as it may be) was something innovative.

Did anyone see the latest Apple Keynote where Steve showed us how he makes money with the most basic feature any cell phone has? Yeah, custom ring tones. Which you have to buy, choosing from a limited selection of songs.

They even showed one of their new ads:

  • Hi, I am iPhone!
  • Hi, I am Windows Mobile enabled Smartphone!
  • So, Windows Mobile enabled Smartphone, what are you doing?
  • I am installing this really cool, free, custom ring tone!
  • Oh, do you? Which one?
  • Any.

Ubuntu ist ja schon putzig, allerdings konnte ich mich bisher nicht dazu durchringen, vollständig zu wechseln, nicht zuletzt, weil es doch ein paar Sachen gibt, dir mir fehlen würden. Eine funktionierende Alternative zu ActiveSync zum Haifisch. Drum liegt doch noch so einiges auf diversen NTFS-Partitionen. Zwar konnte ich diese bisher ohne Probleme lesenderweise mounten - schreiben kann ich darauf aber nicht.

Dem kann aber abgeholfen werden. Zunächst schmeißt man den Synaptic packet-manager an und unter Einstellungen / Paketquellen / Software von Drittanbietern klicke der geneigte Nerd auf “Add…”. Er füge nun folgende Zeile ein und bestätige:

deb http://ntfs-3g.sitesweetsite.info/ubuntu/ edgy main main-all

Das Gleiche nochmal mit:

deb http://flomertens.keo.in/ubuntu/ edgy main main-all

Jetzt wechsele man zu dem Reiter “Authentifizierung” und klicke auf “Schlüsseldatei importieren” und wähle die Datei aus, welche man sich zuvor heruntergeladen hat. Das Einstellungsfenster kann nun geschlossen werden. Das Repository muß nun neu geladen werden, was der entsprechend benannte Button ganz links beursacht. Sucht man nun nach ntfs-config sollte das gleichnamige Paket gefunden werden und die Installation kann beginnen.

Anwendungen / Systemwerkzeuge legt nach gethaner Arbeit das “NTFS-Konfigurationstool” frei, mit welchem man dem Herrn Eft nahezulegen vermag, doch bitte den Schreibzugriff auf die NTFS-Partitionen zu aktivieren.

(Geht nur leider nicht, wenn man Windows selbst nur per Hibernation runtergefahren hat, weil die Platte dann als “unter Benutzung” markiert ist. :()

Bombenalarm

Wir bauen uns eine Google-Bombe. Naja, nicht ganz. Allerdings verlinken wir trotzdem auf Diplom Ramadotzer Bremerhaven, man tut ja schließlich, was man kann, um einem mit phiesem Kunstklausurenimitatersatz gebeutelten Studenten zu helfen.

Worum geht’s? Darum.

Man lernt ja doch immer wieder was dazu. Bis jetzt dachte ich, Symlinks wären ein Feature, das nur Linux/Unix-Derivaten zu eigen sei (also vermutlich auch OS X?). Windows kann halt Verknüpfungen - aber beispielsweise der Apache kann damit nun gar nicht um. Muß er aber auch nicht:

Mike Woodring bietet nämlich bereits seit 1999 ein Tool an, das die mit der Win-2000er Version von NTFS5 eingeführten Hard Links in die Windows Explorer-Shell integriert. So lassen sich schnell und bequem symbolische Links zu einzelnen Dateien irgenwo anders auf der Festplatte anlegen. Diese Hard Links verhalten sich in beinahe jeder Hinsicht wie the real thing - auch der Apache erkennt es als die Datei, die es eigentlich sein soll. Der Hard-Link läßt sich kopieren, verschieben und umbenennen, wie eine normale Datei - und zeigt doch immer noch auf die gleiche Datei. Löscht man den Hard Link, passiert mit der ursprünglichen Datei nichts. Löscht man die Quelldatei, dann wird der Hard Link zur Quelldatei. Das sollte man beachten.

Hard Links funktionieren nur mit Dateien. Anders als Unix-Symlinks unterscheidet NTFS hier zwischen Dateien und Verzeichnissen. Wer also Verzeichnisse auf ähnliche Weise verlinken möchte, muß Junction Points bemühen, am Besten über ein Tool von Sysinternals mit dem passenden Namen Junction.

Seit dem 28. Juli kann Google Talk File Transfers. Was das zugrunde liegende Jabber Protokoll eigentlich schon lange kann kommt jetzt also doch noch in Google Talk. Nun gut, Jabber ist immer noch flexibler, hat aber einen Nachteil: Es ist Open Source. Und erklär mal einem nicht-geek, wie er Miranda oder Gaim oder… einrichten soll. Der Begriff Linuxfrickelkommunist kommt ja nicht von ungefähr.

Zum Glück gibt es Talk. All diejeingen, die verkrüppeltes MSN (Nur eine Datei auf einmal verschicken? Keine Status Messages? Keine Offline Messages?) oder ICQ (Wir speichern alle Nachrichten und werten sie aus) nutzen werden gesagt bekommen, man möge doch bitte auf Jabber wechseln oder halt Talk verwenden, wenn das mit dem Einrichten zu Aufwändig ist. Zumindest, sobald Talk Offline-Messages kann. Dann nämlich ist das Talk/Jabber-Netz quasi genauso mächtig und usability-freundlich wie derzeit ICQ. Noch ist es zwar nicht soweit.

Aber immerhin: Dem Jabber einen Schritt näher gekommen, von AOL ein Schritt fort. Bald.